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Projekte, Versuche und Tools

Profitabilitätsrechner Hybridweizen

Es ist hinlänglich bekannt, dass Hybridsaatgut teurer ist als das von Liniensorten. Aus diesem Grund haben sich in der Praxis beim Hybridweizen Aussaatstärken von 100–150 Körner/m² etabliert. Die erhöhte Bestockungsfähigkeit von Hybriden erlaubt es, die Aussaatdichte zu reduzieren. Zudem trägt die Reduktion der Saatstärke um mind. 1/3 zusätzlich zum wirtschaftlichen Erfolg bei.  Denn letztendlich zählt die Wirtschaftlichkeit eines Systems oder einer Fruchtart. Höhere Investitionen, in diesem Falle die höheren Saatgutkosten für die Hybride, müssen wieder erwirtschaftet werden. Zur Vereinfachung der Profitabilitätsberechnung hat die Saaten-Union ein Tool entwickelt, um die saatgutbereinigte Marktleistung einfach und schnell in 3 Schritten zu bestimmen. Das ersetzt keine umfassende Deckungsbeitragsrechnung, denn bei dem Tool wird angenommen, dass anderen Maßnahmen wie Pflanzenschutz und Düngung bei Hybriden und Liniensorten identisch sind. Zeigt aber eindrucksvoll, dass die Investition in Hybridsaatgut häufig lohnend ist. Hinweis Sonderprüfung: In den offiziellen Versuchen wie Wertprüfung oder Landessortenversuch ist die Aussaatstärke deutlich höher und ist damit nicht praxisrelevant. Um die Hybriden ökonomisch fair zu bewerten, wurde zur Aussaat 2019/2020 damit begonnen, ein Prüfsystem in Anlehnung an die Landessortenversuche speziell für den Hybridweizen zu etablieren. Dabei wurden die agronomischen Parameter wie Aussaat­stärke und -zeitpunkt, Düngung und Pflanzenschutz angepasst. Gerade der Aspekt N-Düngung ist hinsichtlich der aktuell hohen Düngerpreise und auch der Auflagen in den N-Kulissen nicht außer Acht zu lassen. (siehe auch: Sonderprüfung Hybridweizen 2020)

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Übersicht

Das Effizienz Saatgut.

Insbesondere auf Stressstandorten und unter für konventionelle Sorten suboptimalen Anbaubedingungen hat sich das Hybridgetreide als effiziente, ertragreiche und vor allem auch ertragsstabile Fruchtart bewiesen. Je schwieriger die Anbaubedingungen, desto größer ist der Ertragsvorsprung.

Dieses gilt vor allem bei ungünstigen Wetter- und Bodenbedingungen, ungünstigen Vorfrüchten, knapper Nährstoffversorgung und erhöhtem Krankheitsdruck. Dieser Vorteil der Hybriden beruht vornehmlich auf dem besonderen Heterosiseffekt, der zu einem ausgeprägteren Wurzelwerk, stärkerer Bestockungsneigung und Blattentwicklung, sowie einem besseren Kompensationsvermögen nach Stresseinwirkung führt. Im Saatgutvertriebsunternehmen Saaten-Union sind Züchterhäuser formiert, die sich seit Jahrzehnten in die Züchtung von Hybridweizen und Hybridroggen und seit einigen Jahren auch Hybridgerste engagieren. Dieses Engagement ist jetzt im internationalen HySEED-Programm intensiviert und gebündelt worden. Die Zuchtziele sind dabei klar definiert durch das, was der Markt in Zukunft fordern wird: Mehr Leistung und Leistungsstabilität, mehr Effizienz. Die Vorteile, die Hybridroggen und -weizen gegenüber Liniengetreide haben, werden wir Ihnen auf diesen Seiten demonstrieren. Aber auch, auf welcher züchterischen Leistung der Mehrwert der Hybriden beruht. Wir sind davon überzeugt: Hybridgetreide ist prädestiniert, Anbaurisiken zu vermindern, die aufgrund des Klimawandels und sich ständig verschärfender politischer Rahmenbedingungen stetig zunehmen.